Besuch Stadtgärtnerei - 14. April 2018

Wer hat nicht schon die schönen Anpflanzungen in der Stadt Luzern bewundert. Was steckt eigentlich dahinter? Bei einer Führung durch die Stadtgärtnerei konnten wir Ehrenmitglieder unsere Neugier stillen.

 

Um 10.00 Uhr und bei herrlichem Sonnenschein werden wir von Christof Schoch empfangen. Er erklärt uns, dass die Gärtnerei vor rund 8 Jahren vom Wettsteinpark auf dem Bramberg in das Gebiet am Rotsee verlegt wurde. Aus einem Architekturwettbewerb wurde schliesslich das jetzige Gebäude der Architekten Gut und Deubelbeiss ausgewählt. Es ist sehr funktionell gehalten und auf einem hohen Energielevel. Wir besichtigen die ganzen Technikräume, von der Regenwasseraufbereitung über die Geräteräume bis zum Giftraum, denn ganz ohne Gift – biologisch abbaubar - geht es nicht. Das ganze Team mit den Aussenstellen umfasst rund 100 Mitarbeiter, davon auch einige Lehrlinge. Als ehemals aktive Turner erfahren wir, dass das Team am Morgen um 7.00 mit 10 Minuten Frühturnen startet, dieses Programm wird nach anfänglicher Skepsis sehr gerne genutzt. Wir erfahren auch, dass auf die Sicherheit der Angestellten grossen Wert gelegt wird, erst kürzlich wurden sie mit neuen Arbeitskleidern mit viel Leuchtfläche ausgerüstet.

 

Im ersten Obergeschoss sind alle Pflanzen platziert. Durch ein ausgeklügeltes System werden diese immer gut bewässert. Bei starker Sonneneinstrahlung schliessen sich Sonnenrouleaus, trotzdem kann es im Sommer bis 39° werden. Im Moment wird die Sommerbepflanzung aufgezogen, eine Unmenge kleiner Pflanzen müssen gepflegt werden, bis sie kräftig genug sind um in den vielen Rabatten angepflanzt zu werden. Auf die Frage, wie es mit Vandalismus aussehe, meint Christof Schoch, das sei sicher nicht zunehmend, es bewege sich auf niedrigem Niveau, Littering sei das grössere Problem. Weil die Grünanlagen von der Öffentlichkeit genutzt werden können, fliegt ab und zu ein Ball oder sonst was in die Rabatten. Wir erinnern uns an unsere Kindheit, da war Betreten der Anlagen strengstens verboten!!

 

Nach etwas mehr als einer Stunde beenden wir den Rundgang mit einem herzlichen Dankeschön an Christof Schoch. Aus der Kasse wird ein kleiner Apéro offeriert. Mit einem kurzen Spaziergang geht es zum Bus und weiter ins Hotel Ambassador zum Z’Mittag: knackiger Frühlingssalat mit Spargelspitzen, Pouletbrust mit Mango gefüllt auf Currysauce, mit Reis und alles garniert mit Früchten. Zum Dessert geniessen wir ein weisses Schokoladenmousse mit Früchtegarnitur. Alles ist vorzüglich zubereitet, das Auge isst mit. Von den anwesenden EM werden noch die Teilnehmer mit einem runden resp. halbrunden Geburtstag speziell begrüsst: Rita Lichtsteiner, Esther Nadig, Jürg W. Stalder und Sabi Bieri.

 

Kurz nach 15.00 Uhr löst sich die gemütliche Runde langsam auf. Wir nehmen wieder einiges an neuem Wissen mit nach Hause.

 

14.4.2018/Rita L.